Keramikveneers
Hauchdünne Keramikschalen auf der Sichtfläche der Frontzähne — für Farbe, Form und kleine Lücken.

- Durchschnittliche Dauer
- 75 Minuten
- Sitzungen
- 2-3 randevu · mock-up ile önizleme
- Praxis
- Ästhetische Zahnmedizin
Was ist ein Veneer?
Ein Veneer ist eine 0,3 bis 0,7 mm dünne Keramikschale, die nur auf die Vorderfläche des Zahns geklebt wird. Anders als eine Krone umfasst es den Zahn nicht rundum, es geht also weit weniger Substanz verloren.
Bei richtiger Indikation ist das Veneer der am wenigsten invasive Weg zum ästhetischen Ziel. Bei falscher Indikation bedeutet es, gesunde Zähne ohne Grund zu beschleifen — diese Unterscheidung ist der wichtigste Teil der Untersuchung.
Wann ist es geeignet?
- dauerhafte Verfärbungen, die auf Bleaching nicht ansprechen (etwa Tetrazyklinflecken)
- kleine Lücken zwischen den Zähnen (Diastema)
- abgeplatzte oder abgenutzte Schneidekanten
- Unterschiede in Länge und Form
- leichte Stellungsabweichungen, wenn Kieferorthopädie abgelehnt wird und der Biss es zulässt
Nicht geeignet bei: ausgeprägtem Engstand (erst Kieferorthopädie), unbehandelter Parodontitis, aktiver Karies, unkontrolliertem Knirschen sowie sehr dünnem oder unzureichendem Schmelz.
Der Ablauf
- Analyse und Mock-up. Nach digitaler Planung wird die vorgeschlagene Form mit einem provisorischen Material direkt auf Ihre Zähne aufgebracht. Sie sehen es im Spiegel und spüren es beim Sprechen. Hier wird das Recht auf eine andere Entscheidung ausgeübt — noch wurde kein Zahn berührt.
- Präparation. Eine sehr dünne Schmelzschicht wird gemäß dem freigegebenen Design abgetragen.
- Abformung und Provisorien. Digitaler Scan oder konventionelle Abformung; während der Laborphase werden provisorische Veneers getragen.
- Befestigung. Nach Farb- und Passungsprobe erfolgt die adhäsive Befestigung.
Haltbarkeit und Pflege
Keramik verfärbt sich nicht und nimmt keine Flecken an, kann aber brechen. Wer knirscht, braucht zwingend eine Schiene. Nägelkauen, auf Stiften kauen und Verpackungen mit den Zähnen öffnen verkürzen die Lebensdauer unmittelbar.
Die Gesundheit des Zahnfleischs zählt so viel wie die Randpassung: Über blutendem Zahnfleisch sieht keine ästhetische Arbeit gut aus. Deshalb wird die Parodontitistherapie vor Veneers abgeschlossen.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung. Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, sowie Methode und Dauer, werden erst nach Untersuchung und Röntgenbefund festgelegt.
Nach der Behandlung
- In der ersten Woche sehr harte und klebrige Speisen meiden.
- Keine Verpackungen mit den Zähnen öffnen, nicht an Nägeln oder Stiften kauen.
- Bei Knirschen die Schiene jede Nacht tragen.
- Zwischenraumreinigung beibehalten; am Rand beginnt die Karies.
- Keine abrasiven Whitening-Pasten verwenden, sie mattieren die Keramik.
- Alle sechs Monate Kontrolle mit professioneller Reinigung.
Häufige Fragen zu dieser Behandlung
Für ein Veneer wird eine sehr dünne Schmelzschicht (meist 0,3 bis 0,7 mm) abgetragen — weit weniger als für eine Krone, doch dieser Schritt ist nicht rückgängig zu machen. Deshalb ist die Mock-up-Phase wichtig: Sie sehen das Design im eigenen Mund, bevor ein Zahn berührt wird, und können sich noch dagegen entscheiden. In manchen Fällen kommen minimal- oder non-prep-Veneers infrage.
Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine zahnärztliche Untersuchung. Die Behandlungsentscheidung erfolgt nach Untersuchung und Röntgenbefund.
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Erst untersuchen, dann entscheiden
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