Weisheitszahnentfernung
Geplante chirurgische Entfernung verlagerter oder teilretinierter Weisheitszähne — ohne Schaden für Nachbarzahn und Nerv.

- Durchschnittliche Dauer
- 40 Minuten
- Sitzungen
- Tek seans · dikiş kontrolü 7-10 gün sonra
- Praxis
- Implantate & Oralchirurgie
Muss jeder Weisheitszahn heraus?
Nein. Ein Weisheitszahn, der korrekt steht, in den Biss kommt und sich reinigen lässt, bleibt. Die Entscheidung zur Entfernung stützt sich auf konkrete Befunde: wiederkehrende Entzündung der Schleimhautkappe (Perikoronitis), Karies oder Wurzelresorption am Nachbarmolaren, Zystenbildung, Behinderung einer geplanten kieferorthopädischen Behandlung oder eine Lage, in der Reinigung unmöglich ist.
Beurteilung
Die Panoramaaufnahme steht am Anfang. Wirkt die Beziehung der Wurzeln zum Nervus alveolaris inferior unklar, wird eine dreidimensionale Tomografie angefertigt — nicht als Zusatz, sondern weil sie der einzige Weg ist, das Risiko zu sehen. Ein Eingriff ohne Kenntnis des Nervverlaufs erhöht die Gefahr eines vorübergehenden oder bleibenden Taubheitsgefühls unnötig.
Wie der Eingriff abläuft
Die Behandlung erfolgt in örtlicher Betäubung; bei ausgeprägter Angst wird eine Sedierung gesondert besprochen. Das Zahnfleisch wird gelöst, bei Bedarf Knochen über dem Zahn abgetragen, und der Zahn wird geteilt und stückweise entfernt. Das Teilen kostet weniger Knochen und heilt schneller, als den Zahn im Ganzen zu hebeln. Anschließend wird das Areal gereinigt und genäht.
Für einen Zahn dauert das meist 20 bis 40 Minuten.
Danach
Der Schutz des Blutkoagels in den ersten 24 Stunden ist entscheidend: nicht spucken, nicht saugen, nicht mit Strohhalm trinken. Die Schwellung erreicht am zweiten bis dritten Tag ihren Höhepunkt und geht dann zurück. Am ersten Tag kühlen, ab dem zweiten warm spülen.
Die trockene Alveole ist die häufigste Komplikation und hängt meist mit dem frühen Verlust des Koagels zusammen; Rauchen erhöht dieses Risiko deutlich. Nimmt der Schmerz nach dem dritten Tag zu statt ab, rufen Sie bitte an.
Risiken
Wie bei jedem Eingriff sind Blutung, Infektion und Schwellung möglich. Bei unteren Weisheitszähnen besteht wegen der Nervnähe das Risiko eines vorübergehenden Taubheitsgefühls an Lippe und Kinn, bei oberen eine Verbindung zur Kieferhöhle. Diese Möglichkeiten werden vorher ausführlich besprochen und stehen in der Einwilligungserklärung.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung. Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, sowie Methode und Dauer, werden erst nach Untersuchung und Röntgenbefund festgelegt.
Nach der Behandlung
- In den ersten 24 Stunden nicht spucken, spülen oder mit Strohhalm trinken.
- Am ersten Tag kühlen; ab dem zweiten Tag sanft mit warmem Salzwasser spülen.
- In der ersten Woche auf Rauchen und Alkohol verzichten.
- Einige Tage keine harten, heißen oder scharfen Speisen.
- Den Kontrolltermin für die Nähte wahrnehmen.
- Anrufen, wenn der Schmerz nach dem dritten Tag zunimmt oder die Mundöffnung eingeschränkt bleibt.
Häufige Fragen zu dieser Behandlung
Nein. Ein korrekt stehender Weisheitszahn, der in den Biss kommt und sich reinigen lässt, bleibt. Die Entfernung stützt sich auf konkrete Befunde: wiederkehrende Entzündung, Karies oder Wurzelresorption am Nachbarzahn, Zystenbildung, Behinderung der kieferorthopädischen Planung oder eine nicht zu reinigende Lage. Ohne Beschwerden ist eine vorsorgliche Entfernung nicht angezeigt.
Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine zahnärztliche Untersuchung. Die Behandlungsentscheidung erfolgt nach Untersuchung und Röntgenbefund.
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